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Zahlen nur für Weidetiere liegen nicht vor. Daher folgen Gesamtzahlen aus dem Jahr 2024 für Nutztierarten, die typischerweise auf der Weide gehalten werden.
Quellen:
https://www.insee.fr/fr/statistiques/serie/001752511
In Frankreich gibt es ca. 11.000 Millionen Hektar Grünland. Zahlen ausschließlich für Weiden liegen nicht vor.
Quelle: https://www.insee.fr/fr/statistiques/7728859?sommaire=7728903
In Frankreich gibt es 920 bis 1125 Wölfe, im Mittel 1013.
Stand: 31.10.2024
Quelle: https://www.loupfrance.fr/bilan-annuel-du-suivi-de-la-population-de-loups-2024/
bestätigte Risse im Jahr 2024: 10.524
bestätigte Übergriffe im Jahr 2024: 3.881
Quelle: https://pna-loup.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/250523_bilan_final_2024_v2.pdf
Das Office français de la biodiversité (OFB, französisches Amt für Biodiversität) ist für die Bestandsüberwachung zuständig. Es veröffentlicht regelmäßig die Ergebnisse unter https://pna-loup.developpement-durable.gouv.fr/?lang=fr.
Bei Verdacht auf einen Wolfsübergriff kontaktieren die Landwirtinnen und Landwirte die zuständige Verwaltung (Direction départementale des Territoires, DDT), damit eine Person vom Office français de la biodiversité (OFB, französisches Amt für Biodiversität) direkt auf dem Hof eine Meldung erstellt.
Diese Meldung wird von der DDT analysiert. Eine Entschädigung ist möglich, wenn der Übergriff bestätigt wird und sich ein Wolf als Verursacher nicht ausschließen lässt.
Entschädigungen gibt es:
In bestimmten Fällen müssen die Herden mit Präventionsmaßnahmen geschützt sein, damit eine Entschädigung gezahlt wird. In allen anderen Fällen sind Präventionsmaßnahmen und Entschädigung unabhängig voneinander.
Die zuständigen Verwaltungen sind die Directions départementales des Territoires (DDT), die für das Umweltministerium und das Landwirtschaftsministerium arbeiten.
Anträge auf Herdenschutz-Förderungen können nur professionelle Nutztierhaltende sowie Schäferinnen und Schäfer stellen.
Es gibt nur Förderungen für Schafe und Ziegen, nicht für Kühe und Pferde.
Die finanzielle Unterstützung hängt davon ab, in welchem Kreis sich die betreffende Gemeinde befindet. Die Zuteilung zu den Kreisen erfolgt je nach Anzahl der Wolfsübergriffe in den vorhergehenden Jahren.
Je nach Kreis gibt es finanzielle Unterstützung für Behirtung, Herdenschutzhunde und Zäune. Auch technische Unterstützung sowie eine „Vulnerabilitätsbewertung“ sind möglich.
Frankreich setzt stark auf finanzierte menschliche Präsenz (Hirtinnen und Hirten) als zentrale Schutzstrategie. Ein großer Teil der öffentlichen Mittel fließt in Personalkosten (Bewachung).
In Frankreich wurden im Jahr 2024 rund 40 Millionen Euro für Herdenschutz ausgegeben. Diese Gelder stammen zu 80 Prozent aus der GAP (ELER). Die restlichen 20 Prozent trägt Frankreich aus dem Staatshaushalt.
Im Jahr 2025 gab es 190 Entnahmen.
Die Präfektur erteilt den betroffenen Landwirtinnen und Landwirten eine Genehmigung zum Töten von Wölfen in der Nähe ihrer Herden. Sie können den Wolf selbst erlegen, wenn sie einen Jagdschein haben. Wenn nicht, können sie die Jägerschaft damit beauftragen.
Die Präfektur kann auch „lieutenants de louveterie“ einsetzen. Diese Personen sollen effizienter sein und handeln im öffentlichen Interesse.
Ein Gesetz legt die Höchstzahl der Wölfe fest, die jedes Jahr getötet werden dürfen. Für 2026 sind es 227 Wölfe. Die Bestandsschätzung wird von der OFB vorgenommen.
Quelle: https://pna-loup.developpement-durable.gouv.fr/principe-et-reglementation-a27.html?lang=fr
Ein weiterer Rechtsakt legt die Bedingungen für die Genehmigung fest.
Die Herden müssen mit Präventionsmaßnahmen geschützt sein, damit eine Genehmigung erteilt wird. Von dieser Vorgabe gibt es in bestimmten Fällen Ausnahmen. Dann dürfen auch ungeschützte Herden mit einem Verteidigungsabschuss verteidigt werden. Außerdem müssen sich die Herden in einem Gebiet befinden, in dem es Raubtiere gibt.
Es gibt 3 Arten von Genehmigungen:
Quelle: https://www.legifrance.gouv.fr/loda/id/JORFTEXT000049184760
Die meisten getöteten Wölfe werden im Rahmen des einfachen Verteidigungsabschusses erlegt, einige mit dem verstärkten Verteidigungsabschuss und fast keine im Rahmen einer Entnahme.
Quelle: https://pna-loup.developpement-durable.gouv.fr/IMG/pdf/infoloup42_v3.pdf
Frankreich hat Anteile an der atlantischen, mediterranen, kontinentalen und alpinen Region.
Frankreich hat einen günstigen Erhaltungszustand gemeldet.
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
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