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Zahlen nur für Weidetiere liegen nicht vor. Daher folgen Gesamtzahlen aus dem Jahr 2025 für Nutztierarten, die typischerweise auf der Weide gehalten werden.
* lt. ISPRA-Bericht lebten 2015–2019 50 % der Schafe und Ziegen auf zwei großen Inseln.
Stand: 2025, Quelle: https://www.vetinfo.it/j6_statistiche/#/
Dauerwiesen und -weiden: 4.186 Millionen Hektar (14 Prozent der Landesfläche, 30 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche)
Stand: 2007, Quelle: http://de.worldstat.info/Europe/Italy/Land
Im Zeitraum 2020/2021 wurden 3.307 Wölfe gezählt (in einer Spanne von 2.945 bis 3.608).
Quellen: Nationales Wolfsmonitoring (2022), https://www.isprambiente.gov.it/it/attivita/biodiversita/monitoraggio-nazionale-del-lupo/risultati
Im Jahr 2019 wurden in Italien 10.289 Nutztierrisse gezählt, davon:
Quelle: ISPRA, 2020 S.35
Für das Wolfsmonitoring sind in Italien die Regionen und Autonomen Provinzen gesetzlich verantwortlich. Es erfolgt unter der Aufsicht des Umweltministeriums und der ISPRA.
Die Rissbegutachtung erfolgt in den Regionen, Autonomen Provinzen und Nationalparks unterschiedlich durch verschiedene Fachleute: Tierärztinnen und Tierärzte des örtlichen öffentlichen Gesundheitsamtes oder Ranger des regionalen/provinziellen Forstdienstes. Diese sammeln bei einer Vor-Ort-Inspektion alle relevanten Daten. Die nationale Veröffentlichung übernimmt das Istituto Superiore per la Protezione e la Ricerca Ambientale (ISPRA) (Höheres Institut für Umweltschutz und Forschung).
Quelle: Geschätzte Auswirkungen des Wolfs auf die Tierhaltung in Italien. Analyse des Zeitraums 2015–2019.
Im Jahr 2019 belief sich der finanzielle Schadensausgleich auf ca. 1,9 Millionen Euro.
Quelle: ISPRA, 2020, S.35
Die Kompensation unterscheidet sich in den Regionen, Autonomen Provinzen und Nationalparks. Es gibt eine Vielzahl an Regelungen, Entschädigungssystemen, Versicherungs- und Präventionsfonds. Meist wird der vollen Marktpreis der Tiere erstattet. Oft wird die Einhaltung von Hygiene-, Tierhaltungs- und Weidevorschriften vorausgesetzt, teilweise auch die Anwendung von einer oder zwei Herdenschutzmaßnahmen.
Quellen:
Für den Umgang mit Herdenschutz sind die Regionen oder Autonomen Provinzen zuständig. Teilweise kommen GAP-Mittel zum Einsatz.
Der größte Teil der Förderungen fließt in mobile Elektrozäune, in geringerem Maße auch in Herdenschutzhunde und akustische Abschreckungsmittel. In speziellen Fällen werden Materialtransport, professionelle Behirtung oder Strukturen für die Übernachtung auf Almen gefördert. Die Programme richten sich hauptsächlich an professionelle Tierhaltende.
Quelle: ISPRA-Bericht, Kapitel 7.2, Tabelle 41
2015 bis 2019 wurden ca. 4 Millionen Euro zuzüglich Mittel aus den regionalen Plänen zur Entwicklung des ländlichen Raums (EPLR) für Herdenschutz ausgegeben.
Quelle: ISPRA, 2020, S.401
2023 bis 2025 gab es zwei Genehmigungen und eine Umsetzung.
Zuvor gab es Ausnahmegenehmigungen (teilweise umgesetzt) für Fang und Unterbringung in Gefangenschaft von 5 Wölfen. Gründe waren Gefahr für den Menschen und Aufenthalt in bewohnten Gegenden.
Quelle: https://www.eea.europa.eu/en/analysis/maps-and-charts/derogations-and-exceptions-table-dashboards
Der Erhaltungszustand wird für jede biogeografische Region eines Landes gemeldet. Italien hat Anteile an drei biogeografischen Regionen:
(Es handelt sich um grobe Schätzungen, abgeleitet aus EEA-Bioregionen.)
Quelle: https://www.eea.europa.eu/en/analysis/maps-and-charts/biogeographical-regions-in-europe-2
Für 2013 bis 2018 meldete Italien einen günstigen Erhaltungszustand in allen 3 biogeografischen Regionen (alpin, kontinental, mediterran).
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
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