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(Stand: 2018, 2020, 2021)
Eine schwedische Besonderheit ist, dass Schafe den Winter über oft im Stall gehalten werden.
Im Monitoringjahr 2023/24 wurden ca. 376 Nutztierrisse gezählt.
Die Besichtigung und Dokumentation erfolgt durch Behördenpersonal, teilweise mit ausgebildeten Spürhunden.
Die finanzielle Entschädigung ist je nach Verwaltungseinheit unterschiedlich. Meist werden getötete Tiere mit bis zu 100 % finanziell entschädigt. Auch Schäden an Gebäuden sowie Reparaturen können bezahlt werden. Gab es eine Förderung für Zäune, müssen diese bestimmte Anforderungen erfüllen. Nach mehreren Übergriffen auf die gleiche Herde müssen Präventionsmaßnahmen erfolgt oder beantragt sein, damit ein finanzieller Ausgleich erfolgt.
Im Winter 2024/2025 wurden innerhalb Schwedens 34 Wolfsrudel gezählt, dazu 2 an der norwegisch-schwedischen Grenze.
Auf dieser Grundlage schätzt man, dass es in Schweden 355 Wölfe gibt.
Die schwedische Umweltschutzbehörde delegiert die Lizenzjagd von Wölfen an die Bezirksverwaltungsämter.
Zwischen 2016 und 2022 wurden jährlich bis zu 46 Wölfe entnommen.
Über mehrere Jahre fochten verschiedene Organisationen die Lizenzjagden auf Wölfe vor Berufungsgerichten an. Die Lizenzjagd auf Wölfe hat eine heftige Debatte ausgelöst, aber die Akzeptanz für die Wolfsjagd ist groß.
Es gibt verschiedene Arten einer letalen Entnahme von Wölfen:
Zuständig sind die 21 Bezirksverwaltungsbehörden.
Gefördert werden:
Auch nach einem Übergriff ist finanzielle Unterstützung möglich: für Notfallmaßnahmen und für den Aufwand durch Maßnahmen, die weitere Übergriffe verhindern sollen. Schaf- und Ziegenherden in Wolfsgebieten haben Vorrang.
Die Bezirksverwaltungen zählen die Wolfsbestände und melden sie an die Umweltschutzbehörde. Es gibt ein Koordinationszentrum, das Berichte verfasst, sowie ein DNA-Labor.
Die Wölfe in Schweden und Norwegen bilden eine gemeinsame grenzüberschreitende skandinavische Wolfspopulation.
Der Erhaltungszustand wird für jede biogeografische Region eines Landes gemeldet. Schweden hat vor allem Anteile an der borealen, aber auch an der alpinen und kontinentalen Region.
Schweden hat 2025 einen günstigen Erhaltungszustand gemeldet.
Die schwedische Umweltbehörde kam bereits 2024 mit einer Analyse zum Schluss, dass 170 Wölfe für einen gesunden Wolfsbestand ausreichen. Das Ziel soll in einem zweistufigen Plan erreicht werden. Das erste Ziel ist ein Bestand von 270 Wölfen im Land. Ist diese Marke erreicht, soll eine schnellstmögliche Reduzierung auf 170 Tiere stattfinden.
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
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