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International

In vielen Staaten der Welt ist der Wolf ein geschütztes Wildtier. Das BZWW beschreibt die internationalen Grundlagen des Wolfsmanagements.

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Wie organisieren andere Länder das Wolfsmanagement?

Internationale Rechtslage

Der Wolf in der Welt

Laut der IUCN (International Union for Conservation of Nature) besitzt der Grauwolf weltweit ein relativ großes Verbreitungsgebiet und einen stabilen Populationstrend. Die Art erfüllt weltweit keines der Kriterien für die Gefährdungskategorien. Die Weltpopulation wird auf etwa 200.000 bis 250.000 Tiere geschätzt. Daher gilt sie als nicht gefährdet. 

Die Gliederung der Spezies Wolf in Unterarten ist umstritten. Werden die Unterarten und die regionale Verteilung der Wölfe betrachtet, kann er in einigen Gebieten in seinem Erhaltungszustand bedroht sein. Daher variiert der Umgang mit Wölfen stark. In der Regel bestimmt die Gesetzgebung einzelner Nationalstaaten, ob die Art Wolf geschützt werden muss oder nicht.

Der Wolf in Europa

Über das 1979 geschlossene Berner Übereinkommen - ein zwischenstaatlicher Vertrag des Europarats zur Erhaltung  wildlebender Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume in Europa - wird der Wolf auf einem größeren Gebiet gemeinschaftlich geschützt. Die sogenannte Berner Konvention ist eine Vorschrift des Europarats und gilt in 46 europäischen und 4 afrikanischen Staaten. Auch die Europäische Union (EU) als internationale Organisation ist Mitglied der Berner Konvention.

Gemäß Berner Konvention muss der Umgang mit geschützten Arten sicherstellen, dass „die Populationen in ihrem Bestand nicht gefährdet werden“ – sprich, dass die geschützten Arten nicht aussterben. Die EU hat die Berner Konvention in ihrer Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie für alle EU-Mitgliedstaaten festgeschrieben.

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Voneinander lernen

Die unterschiedlichen gesetzlichen, topografischen sowie finanziellen und organisatorischen Vorraussetzungen und Strategien in den einzelnen Ländern machen es schwierig, Erfolge und Misserfolge des Herdenschutzes zu vergleichen.

Andererseits ermöglicht diese Vielfalt, voneinander zu lernen: Was funktioniert in anderen Ländern gut und was weniger gut? Wo nehmen Nutztierübergriffe ab? Wo erhalten die Weidetierhaltenden die beste Unterstützung?

Das BZWW schaut deshalb über den Tellerrand. Wir vernetzen uns mit den zuständigen Stellen in anderen Ländern, um einen Vergleich und Wissenstransfer zu ermöglichen.

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Länder-Überblicke

Die folgenden Zusammenfassungen bieten interessante Einblicke, wie andere Länder Europas mit dem Spannungsfeld Weidetiere und Wolf umgehen.

Das BZWW erarbeitet aktuell weitere Überblicke und veröffentlicht sie nach Fertigstellung.


BZWW-Infoletter

Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.

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