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Zahlen nur für Weidetiere liegen nicht vor. Daher folgen Gesamtzahlen aus dem Jahr 2024 für Nutztierarten, die typischerweise auf der Weide gehalten werden.
Quelle: Grüner Bericht
Quelle: BML, INVEKOS-Daten in: Grüner Bericht, S. 42
Im Jahr 2025 wurden 121 Wölfe bestätigt.
Quelle: Statusbericht Wolf 2025
Im Jahr 2025 wurden in Österreich 1.181 Nutztierrisse gezählt, davon:
Jedes Bundesland ist für seine eigene Monitoring-Strategie verantwortlich.
Das Monitoring erfolgt oft mit Unterstützung der Jagdbehörden, da der Wolf in den Jagdgesetzen der meisten Bundesländer als jagdbare Art definiert ist.
Das Österreichzentrum Wolf Bär Luchs (ÖZ) hat koordinierende Aufgaben. In seinem Auftrag erarbeitete eine Arbeitsgruppe „Monitoringstandards für den Wolf in Österreich: Grundlagen und Empfehlungen“.
Das ÖZ übernimmt die Datenanalyse und die Veröffentlichung eines jährlichen Statusberichts und regelmäßig aktualisierter Karten (siehe Verbreitungskarten, Statusbericht).
Jedes Bundesland hat sein eigenes Verfahren bei der Rissdokumentation. Das Österreichzentrum Bär, Luchs, Wolf organisiert die Dokumentation und die Schulung der Rissbegutachtenden.
Quelle: https://baer-wolf-luchs.at/hilfe-bei/riss
Die Dokumentation und Beprobung erfolgt durch geschulte Rissbegutachtende: Beamte des Bundeslandes oder beauftragte Fachleute, etwa aus der Jagd oder dem Veterinärwesen. Die Kosten dafür trägt das Bundesland.
Auch die Entschädigung erfolgt je nach Bundesland unterschiedlich. Im Allgemeinen werden Schäden durch große Beutegreifer (Bär, Wolf, Luchs) ausgeglichen. Meist wird nach Marktwert entschädigt, wie mit der Landwirtschaftskammer vereinbart.
Die Rissbegutachtenden müssen dafür bescheinigen, dass die Beteiligung eines Großraubtiers bestätigt oder zumindest sehr wahrscheinlich ist.
Fünf österreichische Bundesländer (Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Tirol, Vorarlberg) fördern Herdenschutzmaßnahmen, vier weitere bieten keine Förderung an (Burgenland, Kärnten, Steiermark, Wien). Die Förderprogramme und Anforderungen sind je nach Bundesland unterschiedlich.
Quelle: https://baer-wolf-luchs.at/hilfe-bei/pravention-forderung/
Zu den geförderten Herdenschutzmaßnahmen gehören Zäune, GPS-Tracker, Herdenschutzhunde (Anschaffungskosten) sowie erhöhter Betreuungsaufwand.
Für die bundesweite Förderung von Herdenschutzhunden auf Almen ist das Landwirtschaftsministerium verantwortlich (GAP-Förderung).
Quelle: https://www.lko.at/15-tierwohl-behirtung-%C3%B6pul-2023+2400+3587362
In Österreich regeln die Bundesländer die Entnahme von Wölfen in Landesjagdgesetzen, Entnahmeverordnungen sowie in Schutzgesetze und Schutzverordnungen zum Schutz von Weiden. Ausgeführt werden Entnahmen durch registrierte Jagende.
2025 wurden 22 Wölfe entnommen (12 Risikowölfe, 8 Schadwölfe).
2024 wurden 13 Wölfe entnommen (8 Risikowölfe, 5 Schadwölfe).
Quelle: Statusbericht Wolf 2025.
Der Erhaltungszustand wird für jede biogeografische Region eines Landes gemeldet. Österreich hat Anteile an zwei biogeografischen Regionen:
(Es handelt sich um grobe Schätzungen, abgeleitet aus EEA-Bioregionen.)
Quelle: https://www.eea.europa.eu/en/analysis/maps-and-charts/biogeographical-regions-in-europe-2
Der EuGH stellte im Juli 2024 fest, dass sich die Wolfspopulation in Österreich in keinem günstigen Erhaltungszustand befindet. Aktuelle Informationen aus Österreich liegen nicht vor (Stand: 04/2026).
Quelle: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:62022CJ0601
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
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