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Wolfsmanagement in Hamburg

Das BZWW beschreibt das Wolfsmanagement in Hamburg: Wolfszahlen, Risse, Monitoring, Entnahme, Entschädigungen und Prävention.

Logo Bundeszentrum Weidetiere und Wolf

Letzte Aktualisierung: 08.09.2026

Wie viele Wölfe gibt es in Hamburg?

  • Wolfsrudel: 0
  • Paare: 0
  • Einzeltiere: 0


Quelle: Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (2025): Wölfe in Deutschland Statusbericht 2024/2025: https://www.dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/statusberichte  

Wie viele Risse und Schäden an Weidetieren gibt es in Hamburg?

2025: Risse = 2, Übergriffe = 1

  • Schafe/ Ziegen: 2
  • Rinder: 0
  • Gehege/ Andere: 0


Quelle: Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (2026): Wolfsverursachte Schäden, Präventions- und Ausgleichszahlungen in Deutschland 2025: https://www.dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/berichte-zu-praevention-und-nutztierschaeden 

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Wie erfolgt die Rissbegutachtung in Hamburg?

  • Kommt es trotz angemessener Schutzmaßnahmen zu Rissen von Nutztieren, prüft die Freie und Hansestadt Hamburg auf Antrag eine Entschädigung, sofern nachgewiesen werden kann, dass der Schaden durch einen Wolf verursacht wurde. 


Quellen: Der Wolf kehrt zurück - hamburg.de

Verdacht auf Wolfsübergriff? Bitte sofort melden!

Notfallhotline (in Zusammenarbeit mit dem Wolfsmanagement Schleswig-Holstein): 0174-6330335

oder

wolfsberatung(at)bukea.hamburg(dot)de

Wie erfolgt das Wolfsmonitoring in Hamburg?

In Hamburg wurden seit 2013 vereinzelt durchziehende Wölfe nachgewiesen. Ein dauerhaft im Stadtgebiet lebendes Wolfsrudel wurde bislang nicht festgestellt.

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Wie sind Jagd und Entnahme von Wölfen in Hamburg organisiert?

  • Mit der Aufnahme des Wolfs ins Bundesjagdrecht ist die BUKEA als zuständige Behörde in Hamburg verpflichtet, einen revierübergreifenden Managementplan zu erstellen. Dieser soll sicherstellen, dass die Jagd mit der Erhaltung eines günstigen Erhaltungszustandes der Art vereinbar ist. Bis zur Fertigstellung dieses Managementplans gelten die Regelungen des Hinweispapiers zur Bejagung des Wolfs.


Quelle: Hinweispapier zur Bejagung des Wolfs: d-hinweispapierzurbejagung-data.pdf

Eine Herde Schafe grast auf einem Deich an der Elbe.
Schafe grasen auf einem Deich in den Vier- und Marschlanden des Bezirks Bergedorf in Hamburg.
Quelle: Christian Ohde/imageBROKER via Getty Images

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Wie funktioniert der Herdenschutz in Hamburg?

Präventionszahlungen 2025: 0 €

  • Um Konflikte zwischen Wolf und Nutztierhaltung in Hamburg zu vermeiden, hat die Freie und Hansestadt Hamburg im Januar 2024 eine Richtlinie zur Förderung von Investitionen in den Herdenschutz veröffentlicht. Diese ermöglicht eine Förderung von Herdenschutzmaßnahmen. 
  • Antragstellung Herdenschutzmaßnahmen

Entschädigungen 2025: ca. 380 €


Quellen: 

Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (2026): Wolfsverursachte Schäden, Präventions- und Ausgleichszahlungen in Deutschland 2025: https://www.dbb-wolf.de/mehr/literatur-download/berichte-zu-praevention-und-nutztierschaeden 

Richtlinie Herdenschutz: https://dokumente.hamburg.de/resource/blob/896276/3a05465296dfc8764df9f76e32ee5cda/d-richtlinie-herdenschutz-wolf-data.pdf

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Herdenschutzberatung in Hamburg

Eine Herdenschutzberatung hilft Ihnen als Weidetierhaltenden, Ihre Tiere bestmöglich vor Wolfsübergriffen zu schützen. Wir empfehlen Ihnen: Nehmen Sie Kontakt mit den zuständigen Stellen auf und lassen Sie sich beraten, bevor Sie Herdenschutzmaßnahmen ergreifen.

Für die Herdenschutzberatung und entsprechende Förderungen in Hamburg ist die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) die zentrale Anlaufstelle.

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