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Was wächst auf Deutschlands Feldern? Infografik

Äcker, Weiden, Rebflächen: Etwa die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Was dort wächst, zeigt unsere Infografik.

Laut Bodennutzungsstatistik belief sich die landwirtschaftliche Nutzfläche 2025 auf rund 16,6 Millionen Hektar. Das entspricht etwa der Hälfte der Bodenfläche Deutschlands. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche lässt sich in drei Oberkategorien unterteilen: Ackerland, Dauergrünland und Dauerkulturen. Streng genommen gehören auch Haus- und Nutzgärten zur landwirtschaftlich genutzten Fläche. Ihr Anteil ist jedoch verschwindend gering.

Rund 70 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche war 2025 Ackerland (11,7 Millionen Hektar), knapp 29 Prozent war Dauergrünland (4,7 Millionen Hektar) und auf gut einem Prozent wuchsen Dauerkulturen (0,2 Millionen Hektar). Das geht aus den Zahlen der Bodennutzungshaupterhebung des Statistischen Bundesamts hervor.

Was wächst auf deutschen Äckern?

Getreide zur Körnergewinnung wurde 2025 auf mehr als einem Drittel (36,2 Prozent) der landwirtschaftlichen Fläche angebaut. Wichtigstes Getreide war Weizen mit einem Anteil von 17,8 Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche. Darauf folgen Gerste mit 9,2 Prozent der Fläche sowie Roggen und Wintermenggetreide mit 3,2 Prozent.

Pflanzen zur Grünernte wuchsen auf gut 16,7 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. Sie werden als Tierfutter oder für die Energiegewinnung genutzt. Darunter fallen beispielsweise Silo- und Grünmais (11,8 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche), Leguminosen zur Ganzpflanzenernte (2,3 Prozent) oder Feldgras (1,7 Prozent).

Handelsgewächse wurden auf 7,4 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche angebaut. Auf dem Großteil dieser Flächen wuchs Winterraps (6,6 Prozent). Weitere Handelsgewächse sind beispielsweise Sonnenblumen, Hopfen oder Hanf.

Hackfrüchte wuchsen auf 4,2 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche. Dazu zählen unter anderem Zuckerrüben (2,3 Prozent) und Kartoffeln (1,8 Prozent).

Hülsenfrüchte zur Körnergewinnung, Gemüse, Erdbeeren, andere Gartengewächse sowie sonstige Kulturen auf Ackerland wurden zusammen auf rund 3,3 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche angebaut.

Stilllegungsflächen und Brachen hatten 2025 einen Anteil von rund 2,6 Prozent an der landwirtschaftlich genutzten Fläche.

Definitionen

Ackerland ist Land, das regelmäßig bearbeitet wird und im Allgemeinen einer Fruchtfolge unterliegt.

Zum Dauergrünland zählen alle Flächen, die fünf Jahre oder länger als Wiese (vorwiegend zur Schnittnutzung) oder Weide genutzt wurden, insbesondere zur Grünfutter-, Silage- und Heugewinnung oder zum Abweiden.

Dauerkulturen sind nicht in die Fruchtfolge einbezogene Kulturen, die für die Dauer von mindestens fünf Jahren auf den Flächen verbleiben und wiederkehrende Erträge liefern.

Wie wird das Dauergrünland genutzt? 

Als Weiden einschließlich Mähweiden und Almen wurden 2025 rund 15,3 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche genutzt. 11,8 Prozent der Fläche waren Wiesen und weitere 1,5 Prozent ertragsarmes und aus der Erzeugung genommenes Dauergrünland.

Was wird in den Dauerkulturen angebaut?

Dauerkulturen wurden 2025 auf insgesamt rund 1,2 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche angebaut. Zu den Dauerkulturen zählen Rebflächen (0,6 Prozent), Baum- und Beerenobst einschließlich Nüssen (0,4 Prozent) sowie Baumschulen (0,1 Prozent).

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Letzte Änderung dieser Seite am 31.03.2026