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In Deutschland wurden 2024 rund 1,5 Millionen Schafe auf 9.670 landwirtschaftlichen Betrieben gehalten. Der heimische Schafbestand ist damit innerhalb der vergangenen zehn Jahre um fast sechs Prozent bzw. knapp 90.000 Tiere geschrumpft. Mit wenigen Ausnahmen reduzierten sich die Schafzahlen in allen Bundesländern. Auch die Anzahl der Betriebe ging in diesem Zeitraum um gut zwei Prozent zurück.
Die Gründe für den Rückgang der professionellen Schafhaltung sind vielfältig. Der Verkauf von Wolle lohnt sich heutzutage oftmals nicht und auch für Lämmer sind die Preise eher gering. Eine weitere Belastung sind die zunehmenden Übergriffe der Wölfe auf Weidetiere. Hohe Kosten und zusätzlicher Arbeitsaufwand für den Herdenschutz bringen die Betriebe an ihre Grenzen.
Dennoch ist die Schafhaltung gesellschaftlich sehr wichtig: In den unterschiedlichsten geografischen Regionen betreiben die Schäferinnen und Schäfer Landschafts- und Deichpflege. Damit leisten sie neben der landwirtschaftlichen Produktion einen bedeutenden Beitrag zur Biodiversität und zum Hochwasserschutz in Deutschland.
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