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Letzte Aktualisierung: 31.08.2026
Zahlen nur für Weidetiere liegen nicht vor. Daher folgen Gesamtzahlen für Nutztierarten, die typischerweise auf der Weide gehalten werden.
(Stand: 2025; Quelle: https://www.statbank.dk/HDYR2)
Dänemark verfügt im Jahr 2026 über 239.794 Hektar Dauergrünland.
Quelle: https://www.statbank.dk/statbank5a/default.asp?w=1680
2024: 32 bis 43
Quelle: Ministeriet for Grøn Trepart, per E-Mail
42 im Monitoringjahr 2024/2025
Quelle: https://dce.au.dk/fileadmin/dce.au.dk/Udgivelser/Notater_2025/N2025_26.pdf
2024: 534 Weidetiere, 91 Übergriffe
Quelle: Ministeriet for Grøn Trepart, per E-Mail
In Dänemark ist die Behörde für grüne Flächenumstrukturierung und Gewässerökologie (Styrelsen for Grøn Arealomlægning og Vandmiljø) für das Monitoring der Wolfspopulation zuständig. Im Auftrag für diese Behörde führt ein Konsortium, bestehend aus dem Naturhistorischen Museum Aarhus und der Universität Aarhus, das Monitoring der Wolfspopulation in Dänemark durch. Das Konsortium verwaltet auch die Website www.ulveatlas.dk, auf der die Daten der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
Mitarbeitende der dänischen Naturbehörde (Naturstyrelsen) führen die Rissbegutachtung durch.
Die Entschädigungen beliefen sich im Jahr 2024 auf insgesamt rund 173.900 Euro.
Quelle: Ministeriet for Grøn Trepart, per E-Mail
In Dänemark können Weidetierhaltende finanzielle Unterstützung erhalten, um ihre Tiere zu schützen: für wolfsabweisende Zäune, Unterhalt der wolfsabweisenden Zäune sowie für Zaunalarm und Weidezaungeräte. Die Präventionsförderung zum Schutz vor Wölfen durch Zäune soll die vollen Kosten des Wolfsschutzes, einschließlich der Wartungskosten, decken.
Sowohl professionelle als auch private Nutztierhaltende können finanzielle Unterstützung beantragen.
Die Behörde für grüne Flächenumstrukturierung und Gewässerökologie (Styrelsen for Grøn Arealomlægning og Vandmiljø) ist zuständig für Förderungsregelungen (Präventionsmaßahmen, Entschädigungen für Schäden bei Wolfsangriffen). Für den Herdenschutz kommen keine GAP-Mittel zum Einsatz.
2024 beliefen sich die Präventionszahlungen auf 294.600 Euro.
Quelle: Ministeriet for Grøn Trepart, per E-Mail
Neue Regeln für die Präventionsförderung sind in Arbeit: hoeringsportalen.dk/Hearing/Details/71246
In Dänemark wurde im Jahr 2026 erstmals ein Wolf entnommen.
Quelle: https://sgav.dk/alle-nyheder/nyheder/2026/jan/problemulv-skudt-ved-klosterheden-plantage
Für den Fall, dass ein einzelner Wolf entfernt werden muss, verfügen die dänischen Behörden über ein Protokoll mit schrittweisen Maßnahmen. Die Behörde für grüne Flächenumstrukturierung und Gewässerökologie kann die Genehmigung zur Tötung eines Wolfs erteilen. Das dänische Naturamt oder die örtliche Jägerschaft setzen die letale Kontrolle um und führen den Abschuss durch.
Dänemark nutzt die Möglichkeit einer Ausnahme gemäß Artikel 16 der EU-Habitat-Richtlinie. Ab dem 1. September 2026 gilt eine neue Verordnung, die die Regeln für den Abschuss deutlich lockert.
Dänemark hat ähnlich große Anteile an der atlantischen und kontinentalen biogeografischen Region.
Quelle: https://www.eea.europa.eu/en/analysis/maps-and-charts/biogeographical-regions-in-europe-2
Dänemark hat für den Zeitraum 2019 bis 2024 einen günstigen Erhaltungszustand gemeldet.
Viermal im Jahr aktuelle Infos zu Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf.
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