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Die Wolfsbestände in Deutschland sind in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Insgesamt stieg die Anzahl Wölfe von 268 Individuen im Monitoringjahr 2014/15 auf 1.633 Tiere im Monitoringjahr 2024/25. Innerhalb von zehn Jahren entspricht das einem Zuwachs um gut 500 % oder um 1.365 Wölfe.*
Spitzenreiter sind die Flächenländer Brandenburg und Niedersachsen mit je knapp 400 Wölfen. In den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben sich jeweils über 200 Wolfsindividuen angesiedelt.
Die Wölfe verbreiteten sich inzwischen flächendeckend in Deutschland. Durch die vermehrte Ausbreitung nehmen Wolfsrisse zu. Die Anzahl von verwundeten und getöteten Weidetieren ist von 40 Tieren im Jahr 2006 auf rund 4.300 Tiere bei ca. 1.100 Übergriffen im Jahr 2024 angestiegen. Ein Großteil der Wolfsübergriffe erfolgte auf Schafe und Ziegen.
* Zur Berechnung: Die Zahlen in der BZWW-Infografik beruhen auf der jährlichen Veröffentlichung der DBBW (Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf). Die DBBW erfasst Rudel, Paare und Einzeltiere. Für die durchschnittliche Rudelstärke hat das BZWW den Faktor 7 angesetzt. Diese Vorgehensweise orientiert sich an Mittelwerten wissenschaftlicher Publikationen und Statusberichte.
Mehr zum Thema Weidetierhaltung, Herdenschutz und Wolf bietet das Bundeszentrum Weidetiere und Wolf (BZWW).
Letzte Aktualisierung: 15.01.2026