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Im Mai 2026 gab es in Deutschland den geringsten Mastschweinebestand der vergangenen 30 Jahre: Rund 9 Millionen Mastschweine mit einem Lebendgewicht von mehr als 50 Kilogramm standen in deutschen Ställen. Das zeigen vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Während der Mastschweinebestand im Mai 1996 mit rund 8,6 Millionen Tieren schon einmal einen Tiefstand erreicht hatte, wuchs er auf über 12 Millionen Tiere in den Jahren 2012 bis 2015. Seitdem ist der Bestand wieder deutlich geschrumpft: Gegenüber Mai 2016 verringerte sich die Anzahl der Mastschweine bis Mai 2026 um 2,8 Millionen beziehungsweise 23 Prozent.
Auch die Zahl der Betriebe mit Mastschweinehaltung ist deutlich zurückgegangen: Im Mai 2016 gab es noch rund 20.500, 2026 waren es nur noch 12.240 Betriebe. Das ist ein Rückgang um knapp 8.300 Betriebe beziehungsweise 40 Prozent in zehn Jahren.
Die Mastschweinehaltung konzentriert sich vor allem auf drei Bundesländer: Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Bayern. Zusammen werden dort rund 80 Prozent der deutschen Mastschweine gehalten. Mit 3,3 Millionen Mastschweinen entfiel der größte Bestand im Mai 2026 auf Niedersachsen (36 Prozent des Gesamtbestands). Es folgten Nordrhein-Westfalen mit 2,7 Millionen Tieren (30 Prozent) und Bayern mit 1,2 Millionen Mastschweinen (13 Prozent).
Quellen: Statistisches Bundesamt. Viehbestandserhebung Schweine; Statistisches Jahrbuch über Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Tabelle 3101300 Schweinebestand