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Der vergangene Sommer hat die Landwirtschaft in ganz Deutschland vor große Herausforderungen gestellt, so wurde unter anderem in verschiedenen Regionen das Futter knapp. Denn auf den ausgetrockneten Böden sind Grünland und Ackerfutter vielerorts vertrocknet und nicht mehr nachgewachsen.
Vor diesem Hintergrund werden alternative Weidekonzepte wie Mob Grazing interessanter, das von Praktikern in dürregefährdeten Regionen entwickelt wurde.
Beim BZL-Web-Seminar am 20. Oktober 2026 von 18 bis 19:30 Uhr stellen Antonia Beck, ehemalige Leiterin des Rinderbereichs Stegelitz am Gut Temmen und Nils Zahn von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung (HNEE) vor, was Mob Grazing ist und wie es funktioniert. Im BZL-Web-Seminar berichten sie von ihren praktischen und wissenschaftlichen Erfahrungen aus einem dreijährigen Forschungsprojekt zu Mob Grazing im Ackerfutterbau.
Außerdem gehen die Referierenden darauf ein, was es zur Umsetzung von Mob Grazing braucht und wie die Tiere auf die kurze Beweidungsdauer und häufigen Umtriebe reagieren. Auch die Fragen, wie sich die Weidestrategie auf die Bodenfeuchtigkeit und die Bodenstruktur auswirkt, welches Potenzial Mob Grazing mit Blick auf den Klimawandel hat und wo die Limitierungen sind, werden geklärt.
Anmeldeschluss ist der 19. Oktober 2026.
Das BZL-Web-Seminar wird nicht aufgezeichnet.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Fragen, die Sie wie in allen BZL-Web-Seminaren gerne im Chat an die Referierenden richten können.