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Veranstaltung zum EU-Data Act Lösungsansätze für die Praxis

Der europäische Data Act (Datenverordnung) ist ab dem 12. September 2025 anwendbar und schafft neue Rechte und Pflichten bei Zugang, Weitergabe und Nutzung maschinengenerierter Daten. Welche Herausforderungen und Chancen ergeben sich mit den Datennutzungsvereinbarungen und wie sehen erste Lösungsansätze aus? Darum geht es im Workshop am 15. September 2025 in Osnabrück.

Ein Traktor bekommt über verschiedene digitale Schnittstellen Informationen.
Ein Traktor bekommt über verschiedene digitale Schnittstellen Informationen.
Bild: Georgii / stock.adobe.com; generiert mit KI

Das Projekt „AgriData-Observatory“ unterstützt den Agrarsektor bei der fairen und effizienten Nutzung von Daten smarter Landmaschinen. Im Rahmen der Veranstaltung am 15. September 2025, die in hybridem Format stattfindet, werden aktuelle Informationen und Erkenntnisse für die Umsetzung des Datat Act vorgestellt.

Hersteller von smarten Landmaschinen müssen die Anforderungen umsetzen, um die von den Landmaschinen generierten Daten weiterhin rechtskonform nutzen zu können. Zwischen Dritten, Herstellern und vor allem Landwirtinnen und Landwirten müssen künftig Vereinbarungen darüber geschlossen werden, für welche Zwecke die Datennutzung erlaubt wird. Als Hilfestellung wurden bereits Musterbedingungen veröffentlicht. 


Der Workshop bietet die Gelegenheit, offene Fragen zu stellen und den Diskurs zu diesen Themen zu vertiefen:

  • Welche sektorspezifischen Auswirkungen sind in der landwirtschaftlichen Praxis zu erwarten?
  • Welche neuen Anforderungen stellen sich für Hersteller?
  • Welche neuen Möglichkeiten zur Datennutzung bieten sich für Landwirtinnen und Landwirte sowie Unternehmen?
  • Wie lassen sich die Musterbedingungen an individuelle Interessen anpassen?

Unterstützung bei der Umsetzung durch Expertise

Das vom BMLEH geförderte Projekt „AgriData-Observatory“ der Universität Osnabrück hat eine Beobachtungsstelle für Verträge zur Nutzung von Daten smarter Landmaschinen gegründet. Unter der Leitung von Prof. Dr. Mary-Rose McGuire und Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke wird mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden Annica Ahmann und Leo Kohz die Verwendung der vom BMLEH veröffentlichten Musterbedingungen für Datennutzungsverträge zwischen Landmaschinenherstellern und Landwirten untersucht, um eine ausgewogene Vertragsgestaltung in der Landwirtschaft 4.0 zu fördern.

Mitwirken und Gestalten

Ein vielseitiger Austausch während des Workshops fördert die Entwicklung fairer und nachhaltiger Musterbedingungen. Neben der Auftaktveranstaltung zum Inkrafttreten des Data Act am 15. September 2025 sind weitere Workshops geplant, bei denen Fragen, Wünsche und Anmerkungen rund um Datennutzungsverträge in der Landwirtschaft diskutiert werden können. Durch die Teilnahme gibt es die Möglichkeit, eigene Perspektiven einzubringen und das Projekt mitzugestalten.

Die Veranstaltung wird am 15. September 2025 ab 14:30 Uhr in hybridem Format stattfinden.

Anmeldung zum Workshop

Für weitere Fragen wenden Sie sich gerne an das Team des AgriData-Obervatory unter dataeconomy(at)uos(dot)de