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True Cost Accounting: Was Lebensmittel wirklich kosten

Der Preis eines Lebensmittels bildet längst nicht alle Kosten seiner Herstellung ab. Das Konzept des „True Cost Accounting“ macht ökologische und gesellschaftliche Folgekosten sichtbar und kann damit neue Perspektiven für Landwirtschaft, Politik und Ernährungssystem eröffnen.

"True Cost Accounting" macht gesellschaftliche und ökologische Folgekosten von Lebensmitteln und deren Produktionsweisen sichtbar.
Bild: BZL

Der aktuelle Beitrag des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) erläutert, wie sich diese sogenannten versteckten Kosten erfassen lassen und welche Bedeutung der Ansatz für ein nachhaltigeres Ernährungssystem hat. Dabei wird deutlich: Produktionsweisen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich ihrer direkten Kosten, sondern auch bei ihren gesellschaftlichen und ökologischen Folgewirkungen. Gleichzeitig bestehen bei den Methoden und der Datenbasis noch erhebliche Herausforderungen.

Praxis-agrar.de widmete sich dem Thema im Fachartikel „Klimaschutz und Klimaanpassung in der Landwirtschaft“. Erwähnung findet hier das Projekt „True Cost Accounting von Viti-PV Systemen“ (CANOPY). Ziel des Vorhabens ist es, die ganzheitlichen Kosten von Agri-Photovoltaik (PV) Systemen im Weinbau zu erfassen.