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Digitale Plattform: Wissen bündeln, Praxis stärken Neue PIWI-Datenbank

Mit der PIWI-Datenbank steht Winzerinnen und Winzern ab sofort eine zentrale digitale Plattform zur Verfügung, die aktuelles Forschungswissen und wertvolle Praxiserfahrungen zu pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWIs) vereint. Unter www.piwi-db.eu lassen sich sowohl wissenschaftliche Ergebnisse als auch konkrete Handlungsempfehlungen für den betrieblichen Alltag abrufen.

Die PIWI-Rebsorte Calardis Musqué ist resistent gegen verschiedene Pilzkrankheiten und reduziert dadurch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Weinbau.
Bild: JKI

Die Datenbank bietet schnell und unkompliziert, umfassende Informationen zum An- und Ausbau von PIWIs – ergänzt durch Erfahrungen aus der Praxis. Die besonderen Eigenschaften von PIWIs sowie deren Unterschiede zu klassischen Rebsorten werden übersichtlich dargestellt. Links zu Züchtern, Bezugsquellen und weiterführender Literatur runden das Angebot ab.

Dank intelligenter Filterfunktionen können Nutzende gezielt die PIWI-Rebsorte finden, die am besten zu ihren betrieblichen Anforderungen passt. Gleichzeitig lädt die Plattform zum Austausch ein: Eigene Erfahrungen können geteilt und Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen geführt werden.

Hintergründe

Die PIWI-Datenbank ist im Rahmen des Forschungsvorhabens VITIFIT entstanden. Ziel war es, den Wissenstransfer zu stärken und praxisorientierte Informationen leicht zugänglich zu machen. Angesichts des bislang geringen Anteils von PIWIs an der deutschen Rebfläche bietet die Datenbank einen wichtigen Beitrag zur Förderung dieser Rebsorten. Mehr PIWIs bedeuten nicht nur weniger Pflanzenschutzmittel, sondern auch ökologische Vorteile für die Kulturlandschaft und ökonomische Chancen für die Betriebe.