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Seminar „Zwischenfruchtanbau in Trockengebieten – Nutzen in der Fruchtfolge und erfolgreiche Etablierung“ Demonstrationsbetriebe Integrierter Pflanzenbau

Wie gelingt ein erfolgreicher Zwischenfruchtanbau unter trockenen Bedingungen und welche Rolle spielen Zwischenfrüchte in modernen Fruchtfolgen?

Demonstrationsbetriebe Integrierter Pflanzenbau.
Bild: Mod. nach Betrieb Kahmann/Allmrodt

Das Seminar „Zwischenfruchtanbau in Trockengebieten – Nutzen in der Fruchtfolge und erfolgreiche Etablierung“ findet im Rahmen der DLG-Feldtage am 16. Juni um 13:00 Uhr am Stand der BLE (VE31) statt. 

Organisiert wird die Veranstaltung von den „Demonstrationsbetrieben Integrierter Pflanzenbau“ (MuD IPB) gemeinsam mit dem BZL.

Die Demonstrationsbetriebe setzen Maßnahmen aus den Handlungsfeldern der Ackerbaustrategie 2035 um und machen ihre Erfahrungen für Berufskolleginnen und -kollegen sichtbar. Neben Feldtagen und Praxisveranstaltungen gehören auch Seminare und Webseminare dazu, um erfolgreiche Ansätze aus der landwirtschaftlichen Praxis möglichst breit zu vermitteln.

Im Mittelpunkt des Seminars stehen Strategien zur erfolgreichen Etablierung von Zwischenfrüchten in trockenen Regionen sowie deren Nutzen innerhalb der Fruchtfolge. Gerade unter zunehmenden Trockenstressbedingungen gewinnen Zwischenfrüchte als Baustein für Bodenfruchtbarkeit, Erosionsschutz und resiliente Ackerbausysteme an Bedeutung.

Dr. Joachim Bischoff von der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt führt mit einer fachlichen Einordnung in das Thema ein. Anschließend berichten zwei Demonstrationsbetriebe aus ihrer praktischen Arbeit mit Zwischenfrüchten.

Der Ökohof Schröder aus der Nähe von Halle/Saale setzt Zwischenfrüchte seit vielen Jahren intensiv ein und verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der erfolgreichen Integration in die Fruchtfolge. Im Fokus stehen dabei die praktische Umsetzung und die langfristigen Effekte auf Boden und Anbausystem.

Michel Allmrodt von der Kahmann/Allmrodt KG aus der Altmark zeigt unterschiedliche Ansaatverfahren für Zwischenfrüchte, die im MuD IPB-Ackerbau erprobt werden. Dazu zählen Mulch-, Direkt-, Mähdrusch- und Drohnensaatverfahren. Ziel ist es, Zwischenfrüchte auch unter trockenen Bedingungen sicher etablieren zu können. Dabei berichtet er von den Erfahrungen aus der Praxis und den Herausforderungen bei der Umsetzung auf seinem Betrieb in der Altmark.

Die Veranstaltung dauert rund 90 Minuten. Im Anschluss an die drei Vorträge besteht für die Gäste vor Ort die Möglichkeit, Fragen an die Referierenden zu stellen und sich über die Erfahrungen der Betriebe auszutauschen.