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03.01.2019(Bio-)Sojaanbau: sechs Gründe, warum er zunehmen wird

3.900 ha Sojabohnen wurden 2018 in Deutschland angebaut. Im Vergleich zu den Flächen von Mais oder Getreide ist diese Zahl zwar bescheiden, aber der jährliche Zuwachs verläuft seit Jahren mehr oder weniger rasant.

Mann neben Landmaschine
Das Know-how für den Anbau von Soja ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Dadurch verbesserten sich auch die durchschnittlichen Erträge. Quelle: Jürgen Beckhoff, BÖLN

So hat sich die Anbaufläche seit 2012 fast verfünffacht. Allein in den bedeutendsten Bundesländen für Soja, Baden-Württemberg und Bayern, sind die Flächen im letzten Jahr um zehn beziehungsweise 45 Prozent ausgeweitet worden.

Auch der ökologische Sojaanbau entwickelte sich parallel dazu sehr positiv und machte 2018 mit knapp 4.500 Hektar etwa ein Fünftel der Gesamtanbaufläche aus. Vieles deutet darauf hin, dass die Anbaubedeutung der Soja weiter zunehmen wird, sowohl im konventionellen wie auch im ökologischen Bereich.

Sojaexperten wie Dr. Jürgen Recknagel, Geschäftsführender Vorsitzender des deutschen Sojaförderring e.V., sehen mittelfristig allein im Hinblick auf die natürlichen Voraussetzungen in Deutschland ein Anbaupotential von 100.000 Hektar. Schon mit den derzeit verfügbaren Sorten könnte laut Recknagel sogar auf bis zu 780.000 Hektar Soja nachhaltig angebaut werden.

Zurzeit sprechen einige Gründe dafür, dass zumindest eine Anbaufläche von 100.000 Hektar in Deutschland bis 2030 nicht utopisch ist.

Weitere Infomationen, warum der Sojaanbau in Deutschland zunehmen wird, finden Sie auf oekolandbau.de.