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07.11.2018BMU legt Plan für Glyphosat-Ausstieg vor

Ab 2020 sollen landwirtschaftliche Betriebe im Schnitt zehn Prozent ihrer Ackerfläche für den Schutz der biologischen Vielfalt nutzen, wenn dort Pflanzenschutzmittel angewendet werden, die die Artenvielfalt nachweislich schädigen.

Traktor mit Feldspritze auf Acker
Bäuerinnen und Bauern, die umstrittene Pestizide wie Glyphosat nutzen wollen, sollen künftig mehr für den Naturschutz tun. Quelle: hykoe-stock.adobe.com

Das Bundesumweltministerium (BMU) hat am 6. November 2018 einen Plan für einen schrittweisen Ausstieg aus der Nutzung des Breitband-Herbizids Glyphosat vorgelegt. Landwirtinnen und Landwirte, die Pestizide wie Glyphosat nutzen wollen, sollen laut BMU mehr für den Naturschutz tun. Eine entsprechende Pflicht will das Umweltbundesamt ab sofort bei jeder Zulassung des Pestizids festschreiben.

Künftig sollen Pestizide, die die Biodiversität gefährden, mit einem Anwendungsvorbehalt gekoppelt werden. Für die Landwirtschaft bedeutet das: Wer entsprechende Pflanzenschutzmittel einsetzt, muss zum Ausgleich andere Teile seiner Flächen ganz ohne Pestizide bearbeiten, damit sich Flora und Fauna erholen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Bundesumweltministeriums.