Springe zur Hauptnavigation Springe zu den wichtigen Themen Springe zum Inhalt
Suche schließen

Service

28.08.2018Was tun gegen Virosen in der Aquakultur?

In einem Forschungsvorhaben wurden verschiedene Maßnahmen gegen Virosen in der ökologischen Aquakultur getestet. Dabei haben sich in Laborversuchen gleich mehrere Ansätze als vielversprechend erwiesen.

Für einen Teichwirtschaftsbetrieb kann ein Virusbefall seines Fischbestandes existenzbedrohend sein. Immer mehr Betriebe sind von Virosen wie etwa der Infektion mit dem Koi-Herpesvirus (KHV) oder dem Viralen Hämorrhagischen Septikämie Virus (VHSV) betroffen.

Das Institut für Fischerei der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft hat mehrere erfolgversprechende Maßnahmen gegen solche Virosen in der ökologischen Aquakultur ermittelt:

Mittels Branntkalk und Peressigsäure ist es gelungen, beide Virusarten vollständig zu inaktivieren. Auch mit einer handelsüblichen Protease ließ sich eine zuverlässige Virusdesinfektion erzielen. Darüber hinaus ist es gelungen, das VHSV ab einer Temperatur von 28 Grad Celsius innerhalb von 24 Stunden und das KHV ab 35 Grad Celsius innerhalb von 48 Stunden zu inaktivieren. Neben der Temperatur spielte dabei auch der pH-Wert eine entscheidende Rolle. Bis zur Praxisreife sind aber noch weitere Studien notwendig.

Weitere Informationen finden Sie auf oekolandbau.de