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Service

07.06.2018Absperrungen und Ernteverbote bei ASP-Ausbruch

Um wirksame Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) ergreifen zu können, hat das Kabinett Änderungen des Tiergesundheits- und des Bundesjagdgesetzes beschlossen.

Zwei Wildschweine mit Frischlingen
Quelle: zolastro - stock.adobe.com

Mit dem aktuellen Gesetzentwurf werden die Befugnisse im Tiergesundheitsgesetz erweitert. Sollte die Tierseuche eingeschleppt werden und ausbrechen, müssen Behörden schnell reagieren können und erforderliche Maßnahmen effektiv umsetzen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Absperrung und Umzäunungen eines betroffenen Gebiets;
  • Einschränkung des Personen- oder Fahrzeugverkehrs;
  • Beschränkung der landwirtschaftlichen Nutzung von Flächen, zum Beispiel durch ein Ernteverbot, um die Auswanderung von Wildschweinen zu vermeiden;
  • Anordnung einer vermehrten Suche von toten Wildschweinen (Fallwild), um die Infektion gesunder Tiere zu verhindern;
  • verstärkte Bejagung durch andere Personen als den Jagdausübungsberechtigten.

Weitere Informationen: Meldung der Bundesregierung zur geplanten Änderung des Tiergesundheits- und des Bundesjagdgesetzes