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13.03.2020Umgang mit dem Wolf: Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes

Mit der Gesetzesänderung soll die Entnahme von problematischen Wölfen in bestimmten Fällen erleichtert werden. Sie trat am 13. März 2020 in Kraft.

Wolf
Quelle: Waitandshoot/iStock/Getty Images Plus via Getty Images

Drohen Nutztierhaltern ernste wirtschaftliche Schäden durch Wolfsrisse, kann der verursachende Wolf geschossen werden. Der Abschuss eines Wolfes soll auch möglich sein, wenn dieser Weidetiere von Hobbyhaltern reißt, sofern geeignete Herdenschutzmaßnahmen im Einsatz waren. Können Schäden bei Weidetieren keinem bestimmten Wolf zugeordnet werden, ist der Abschuss von Einzeltieren des Rudels möglich bis keine weiteren Schäden mehr auftreten.

Im neuen Paragrafen 45 a „Umgang mit dem Wolf“ wird außerdem festgelegt, dass Wölfe abgeschossen werden dürfen, wenn diese die Gesundheit das Menschen bedrohen. Außerdem sollen wildlebende Wolf-Hund-Hybriden durch die zuständigen Behörden entnommen werden. Das Füttern und Anlocken mit Futter wildlebender Wölfe ist verboten und wird als Ordnungswidrigkeit geahndet.

Gesetzestext: Gesetz über Naturschutz und Landschaftspflege