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03.02.2020Ferkelnarkosegeräte – Förderrichtlinie in Kraft getreten

Bundeslandwirtschaftsministerium fördert Anschaffung von Narkosegeräten mit 20 Millionen Euro. Die Förderrichtlinie trat am 31. Januar 2020 in Kraft.

Ferkel im Stall
Quelle: Countrypixel / Fotolia.com

Mit der Förderrichtlinie vom 3. Januar 2020 stellt das Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) Haushaltsmittel zur Förderung der Anschaffung von Narkosegeräten für die Betäubung mit Isofluran bei der Ferkelkastration zur Verfügung. Ferkelerzeuger können ab sofort entsprechende Förderanträge stellen.

Ab dem 1. Januar 2021 ist die betäubungslose Ferkelkastration auch von unter acht Tage alten Ferkeln in Deutschland verboten. Um Maßnahmen für die Verbesserung des Tierwohls zu fördern, werden landwirtschaftliche Betriebe bei der Anschaffung von Narkosegeräten für die Ferkelkastration (Isoflurannarkose) durch Zuwendungen finanziell unterstützt. Die Anschaffung solcher Geräte, die von mehreren Herstellern angeboten werden sollen, wird mit bis zu 60 Prozent der Gerätekosten, bzw. maximal mit bis zu 5.000 Euro je Unternehmen gefördert.

Landwirtschaftliche Betriebe können noch bis zum 1. Juli 2020 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Fördermittel beantragen. Anträge können online im elektronischen Antragssystem sowie schriftlich auf dem Postweg unter Verwendung der im Internet veröffentlichten Antragsformulare gestellt werden.

Formulare und Informationen sind unter www.ble.de/ferkelnarkose verfügbar.

Für Fragen steht die BLE zur Verfügung: Telefonisch unter 0228/ 68 45 -3900 oder per E-Mail an ferkelnarkose@ble.de.