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15.07.2019Wanderschäfer erhalten 36 Euro je Schaf zum Schutz vor Wölfen

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft unterstützt Wanderschäfer mit über einer Million Euro aus dem Bundesprogramm Wolf.

Wanderschäfer mit Schafen auf Weide
Quelle: middelveld-gettyimages.de

Ab sofort können Wanderschäfer, die mit ihren Herden durch Wolf- und Wolfspräventionsgebiete ziehen, Fördergelder beantragen, die sie zum Schutz ihrer Herden vor Wölfen verwenden können. 36 Euro pro Wanderschaf sind vorgesehen. Die Fördergelder werden aus dem "Bundesprogramm Wolf" bestritten. Insgesamt stehen dafür 1,05 Millionen Euro zur Verfügung.

Gefördert werden die Kosten für den Mehraufwand (laufende Kosten), den Wanderschäfer für den Schutz ihrer Herden aufbringen. Dies sind insbesondere Kosten für den erhöhten Zeitaufwand für die Überwachung, Kontrolle und Absicherung wolfsabweisender Zäune und zusätzlicher Aufwendungen zum Unterhalt eines Herdenschutzhundes. Investitionskosten werden nicht gefördert.

Voraussetzung für die Förderung ist zum einen eine Herde von mindestens 200 Wanderschafen, die zum Stichtag 15.Juli 2019 über ein Jahr alt sind, die Wanderung durch Wolfs- und Wolfspräventionsgebiete in der Hauptweidesaison 2018 und 2019 (01.04. – 01.10.), eine maximal 40 Hektar große im Eigentum befindliche oder gepachtete Grünland- oder Dauergrünlandfläche sowie die Verwendung von Maßnahmen gegen den Schutz vor Wölfen (wolfsabweisende Zäune und/oder Herdenschutzhunde).

Mehr Informationen unter: Bundesprogramm Wolf - Förderrichtlinie für Wanderschäfer (Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung)