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13.06.2019Dürreversicherung: Steuer soll noch 2019 gesenkt werden

Das Bundesfinanzministerium hat zugesagt, die Verssicherungssteuer für Dürreversicherungen zu senken, um Landwirtschaftsbetriebe bei der Risikovorsorge zu unterstützen.

Zuckerrüben im Trockenstress
Quelle: landpixel.eu

Während Versicherungen gegen Hagel, Sturm, Starkfrost oder Überschwemmungen bereits seit Jahren ein ermäßigter Steuersatz von 0,03 Prozent der Versicherungssumme genießen, liegt dieser bei Dürrepolicen noch immer bei 19 Prozent. Nach dem Dürresommer 2018 hatte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) immer wieder darauf gedrängt, die Versicherungssteuer auch für Dürreversicherungen auf 0,03 Prozent zu senken, um sie damit den übrigen Witterungsrisiken gleichzustellen. Laut dem parlamentarischen Staatssekretär im BMEL, Michael Stübgen, sei dies eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass sich solche Versicherungen überhaupt am freien Markt etablieren können. Auch zahlreiche Bundesländer hatten sich dafür ausgesprochen. Das Land Rheinland-Pfalz hatte dafür im Bundesrat bereits einen Entschließungsantrag eingebracht.

Das Bundesfinanzministerium (BMF) hat vergangene Woche nun zugesagt, die Versicherungssteuer zu senken, und ist damit einer Entscheidung des Bundesrates zuvorgekommen. Noch in diesem Jahr soll das Risiko Dürre in den Anwendungsbereich des ermäßigten Steuersatzes von 0,03 Prozent aufgenommen werden.