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05.06.2019Bevölkerung erwartet mehr Engagement für Umwelt- und Klimaschutz in der Landwirtschaft

Laut Umweltbewusstseinsstudie 2018 wünschen sich mehr als zwei Drittel der Befragten, dass Umwelt- und Klimaaspekte eine größere Rolle in der Agrarpolitik spielen.

Hummel auf Mohnblüte
Quelle: Grischa Georgiew-stock.adobe.com

Vergangene Woche stellten die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA) Maria Krautzberger die Umweltbewusstseinsstudie 2018 vor. Mit der Studie wird alle zwei Jahre untersucht, wie sich das Umweltbewusstsein und Umweltverhalten der Deutschen entwickelt. Befragt wurden 4.000 Personen. Die Studie macht deutlich, dass der Stellenwert von Umwelt- und Klimaschutz in der Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen ist: 64 Prozent der Befragten sehen im Schutz von Umwelt und Klima eine sehr wichtige Herausforderung – das sind 11 Prozent mehr als noch in der letzten Studie 2016. Besonderen Handlungsbedarf sehen die Bürgerinnen und Bürger in den Bereichen Verkehr, Bau und Energie sowie Landwirtschaft.

Mehr als zwei Drittel der Befragten wünschen sich von den Akteuren der Landwirtschaftspolitik, dass den Themen Umwelt und Klima in der Landwirtschaft mehr Bedeutung beigemessen wird. Im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung der Landwirtschaft sind den Befragten geringe Umwelt- und Klimabelastungen sogar wichtiger als die Versorgung mit vielfältigen, hochwertigen und gesunden Lebensmitteln.

In der Studie wird auch deutlich, dass ein Großteil der Bürgerinnen und Bürger (86 Prozent) den Eindruck hat, dass sich die Landwirtschaftspolitik mehr an den Interessen der Industrie orientiert (86 Prozent) als am Umwelt- und Klimaschutz (22 Prozent).

Mehr Informationen zur Studie finden Sie auf der Website des Umweltbundesamtes.