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Zwischenfruchtanbau in Trockengebieten - Nutzen in der Fruchtfolge und erfolgreiche Etablierung Seminar auf den DLG-Feldtagen

Michelle Tondera (LLG)

Ein limitiertes Wasserangebot schließt einen Zwischenfruchtanbau nicht aus, setzt aber Ansaatverfahren mit möglichst wenig Bodenbewegung voraus, sodass die Restfeuchte nach einer Hauptkultur zur Keimung der Zwischenfrüchte erhalten bleibt. So können die positiven Effekte einer Zwischenfrucht auf Bodenstruktur und -fruchtbarkeit, sowie der Verdunstungsschutz durch Zwischenfruchtmulch auch in Fruchtfolgen in trockeneren Regionen genutzt werden. Am 16.06.2026 um 13:00 Uhr können Sie auf den DLG-Feldtagen erfahren, wie gut das auf Demonstrationsbetrieben in Sachsen-Anhalt funktioniert.

Dr. Joachim Bischoff von der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt führt mit einer fachlichen Einordnung in das Thema ein. Anschließend berichten zwei Demonstrationsbetriebe aus ihrer praktischen Arbeit mit Zwischenfrüchten.

Der Ökohof Schröder aus der Nähe von Halle/Saale setzt Zwischenfrüchte seit vielen Jahren ein und verfügt über umfangreiche Erfahrungen bei der erfolgreichen Integration in die Fruchtfolge. Im Fokus stehen dabei die praktische Umsetzung und die langfristigen Effekte auf Boden und Anbausystem.

Michel Allmrodt von der Kahmann/Allmrodt KG aus der Altmark zeigt unterschiedliche Ansaatverfahren für Zwischenfrüchte, die im MuD IPB-Ackerbau erprobt werden. Dazu zählen Mulch-, Direkt-, Mähdrusch- und Drohnensaatverfahren. Ziel ist es, Zwischenfrüchte auch unter trockenen Bedingungen sicher etablieren zu können. Nach den Vorträgen können die Teilnehmenden Fragen an die Referierenden stellen.  

Wann? 16.06.2026, 13:00 Uhr
Wo? DLG-Feldtage in Bernburg-Strenzfeld, Stand VE 31 (BLE)

Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wir freuen uns auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher.