Pflanzenbauliche Maßnahmen ausschöpfen und dabei Produktionsgrundlagen schützen: die vierteilige Reihe der Web-Seminare aus dem Modell- und Demonstrationsvorhaben „Demonstrationsbetriebe Integrierter Pflanzenbau“ mit dem Schwerpunkt Pflanzenschutz wird am 14. Januar 2026 abgeschlossen.
Zwischenfrüchte sind ein wichtiger Baustein in Ackerbausystemen und Fruchtfolgen. Ein dichter Aufwuchs kann den Boden vor Erosion schützen und überschüssige Nährstoffe binden, die der folgenden Kultur wieder zur Verfügung gestellt werden können. Zwischenfrüchte tragen außerdem mit ihrer Biomasse zum Aufbau bzw. zum Erhalt des Humusgehaltes bei und fördern Bodenleben und -struktur. Aber auch der Nutzen im Pflanzenschutz ist nicht zu vernachlässigen!
Niklas Schulte, Landwirt und Mitarbeiter an der Landwirtschaftskammer NRW, stellt aktuelle Ergebnisse aus Versuchen zur Unkraut- und Ungrasunterdrückungsleistung von Zwischenfrüchten vor und berichtet von den Anforderungen an den Zwischenfruchtbestand, die sich aus den Freilandversuchen ableiten lassen. Inwieweit die Erfahrungen aus dem Versuchswesen auch Eingang in die Praxis finden, schildert Niklas Schulte als Demonstrationsbetrieb Integrierter Pflanzenbau in Nordrhein-Westfalen aus erster Hand.
Eine Grundvoraussetzung, damit Zwischenfrüchte ihre Funktionen erfüllen können, ist eine sichere und zügige Etablierung, gerade im Sommer. Thorsten Sturm, Betriebsleiter vom Demonstrationsbetrieb Sturm GbR in Bayern, setzt im Rahmen des MuD IPB eine Strip Till-Maschine der Firma Claydon ein. Er wird berichten, wie sich die Maschine im Vergleich zur vorher betriebsüblichen Art der Aussaat von Zwischenfrüchten schlägt und worauf beim Einsatz zu achten ist.
Die Veranstaltung findet von 18:00 bis 19:30 Uhr statt. Die Anmeldung ist ab sofort und bis einschließlich 13. Januar 2026 hier möglich.